5 Tipps für mehr Motivation im Alltag

Man könnte so viel schaffen. Die Ziele sind hoch aber die Motivation niedrig. So gelingt es dir, mehr Motivation im Alltag zu entwickeln.

Motivation Fehlanzeige! Warum wir uns im Alltag häufig wie gelähmt fühlen

*Schnarch* das ist das Wort, welches deinen momentanen Zustand am besten beschreibt. Nur dass dieser Zustand schon recht lange anhält und sich täglich zu wiederholen scheint. Echt nervig, wenn man bedenkt, was dir noch alles im Kopf an Ideen herumgeistert. Deine Ziele lassen dich nicht los, aber die Motivation stimmt einfach nicht, um sie umzusetzen. Warum es an Motivation fehlt, ist ganz unterschiedlich. Häufig ist es das Chaos im Kopf, was den Antrieb zunichtemacht. Was soll ich als Erstes tun? Ach nee, da hängt so ein großer Rattenschwanz dran, dann lass ich es lieber. Genau das ist der Fehler, denn der erste Schritt zu mehr Motivation, ist ein klares Ziel vor Augen zu haben.

So stärkst du deine Motivation in 5 Schritten!

1. Setz dir klare Ziele

Klingt einfach, ist es aber nicht. Nichts ist demotivierender, als wenn wir uns abstrampeln und einfach keine Aussicht auf Erfolg haben. Das liegt meistens daran, dass wir unsere Ziele zu hoch gesteckt haben. „Ich möchte einen Kindermodeladen aufmachen!“ Ein tolles Ziel, vor allem da du so begabt im Nähen bist. Alle um dich herum erzählen dir ständig, dass du deine handgefertigten Stücke eigentlich verkaufen müsstest. Ein großartiger Motivator, den du unbedingt nutzen solltest. Lass dir diese positive Welle an Endorphinen nur nicht durch die falsche Zielsetzung entgehen. Ziele sollten stets erreichbar und klar formuliert sein. „Ich möchte irgendetwas mit Kindermode machen“ wäre zum Beispiel so ein Wischiwaschi-Ziel, was dich nicht weiterbringt. Besser ist es, sich Schritt für Schritt seinem Ziel anzunähern. Das könnte zum Beispiel so aussehen, dass du zunächst deine Kleidungsstücke im engen Bekanntenkreis verkaufst, danach hängst du Zettel im Kindergarten aus. Daraufhin testest du in Online-Marktplätzen deinen Erfolg. Läuft immer noch alles prima für dich? Dann kannst du überlegen, ob du dir einen eigenen Onlineshop aufsetzt. Damit gewinnst du direkt Fans, die dich vielleicht später in deinem eigenen Kindermodengeschäft besuchen kommen. Du brauchst Motivation nicht für die Arbeit, sondern im Alltag mit deinen Kindern? Auch hier solltest du kleine Schritte gehen.

Stelle dir vor, dein Leben ist ein Teller voll mit Gemüse und der Esser bist nicht du, sondern dein Kind.

Schaufelst du den Teller bis oben mit grünem Zeug voll, denkt sich der Nachwuchs sofort: „Das schaffe ich doch nie!“ Wandern hingegen nur ein paar Erbsen auf den Teller, sind sie ruckzuck aufgegessen. Moral von der Geschichte: ein Schritt nach dem anderen. Du möchtest morgens, bevor du die Kinder wegbringst, die Küche bereits sauber haben? Teile die Küche dafür in verschiedene Bereiche auf. Jeden Tag versuchst du einen zusätzlichen Bereich zu bearbeiten, bis die Routine stimmt.

2. Wirf ab, was dich belastet

Demotivatoren sind wie Bremsklötze an unserem Bein. Jeder von uns hat welche. Mal ist es der schrille Wecker, der uns unsanft in den Alltag befördert und mal sind es die ständigen Streitereien im Hausflur, bevor es losgeht zur Schule. Dann hilft nur die Anker zu lichten, indem man die Demativatoren erkennt und beseitigt. Also was nervt dich bereits früh am Morgen und drückt deine Stimmung? Generell sollte eine ausgeglichene Atmosphäre von Entspannung und Anspannung in deinem Alltag herrschen. Dafür ist es wichtig, dass du dir auch selbst etwas Gutes tust. Und nein, damit meine ich nicht, dass du heute mal nicht die Spülmaschine ausräumst. Du solltest feste Termine in deinen Kalender eintragen, zum Beispiel einen Saunabesuch oder ein Frühstück mit deinen Freundinnen.

3. Ab in die Natur

Wer hätte es gedacht? Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Farbe Grün eine motivierende Wirkung auf uns hat. Zudem versorgt die frische Luft deinen Körper mit Sauerstoff und bringt müde Knochen in Bewegung. Ein Spaziergang kannst du ganz einfach in deinen Alltag einbinden. Bring deinen Nachwuchs – wenn möglich – zu Fuß zum Kindergarten und in die Schule oder besorge die Zutaten fürs Mittagessen auf dem Markt.

4. Gemeinsam bist du stärker

Bekannte Abnehmprogramme setzen schon lange auf die Tradition, Ziele in einem Verbund zu erreichen. Kein Wunder, denn es macht Freude, auch andere zu motivieren und an ihren Erfolgen teilzuhaben. Fehlt also die Motivation ein Fitnessstudio zu besuchen oder endlich Kochen zu lernen? Dann gründe doch ganz einfach einen Kochzirkel oder eine Fitnessgruppe.

5. Bestärke dich selbst

Wer sonst könnte dich besser motivieren, als du selbst? Genau, niemand! Du besitzt eine ungeahnte Kraft, mit der du auf deine persönlichen Ziele hinarbeiten kannst. Zum Beispiel kannst du dich bei erreichten Etappen selbst belohnen. Vielleicht hilft es dir, deine Erfolge zu visualisieren. Schreibe vor dem Zubettgehen drei Sachen auf, die dir heute besonders gut gelungen sind. Das macht Lust auf mehr, nicht wahr?

Übrigens: Forscher fanden heraus, dass wir mit Schokolade unseren Dopamin-Level anheben können. Vollmilch-Schokolade ist dafür aber weniger geeignet. Um das Glückshormon effektiv freizusetzen, sollte es am besten eine Schokolade mit einem Kakaoanteil von mehr als 70 % sein. Die macht nebenbei auch weniger Hüftspeck.

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